links Feuern Sie Ihren Kunden vom 3. September 2010

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Haltungsturner Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach nennt zehn Gründe, seinen Social Media-Berater zu feuern.

Meine Liste mit schlauen Ratschlägen für Social Media-Berater ist weit kürzer:

1.) Lehnen Sie jeden Kunden ab, der Sie nach Checklisten aus dem Internet beurteilt.

links Das Dilemma der Vorträge über “Die digitale Welt” | bertdesign.de vom 7. Juli 2010

Markus Bertling hat einen "lebenden Blogeintrag" als Google Wave begonnen. Diese Einsatzmöglichkeit von Wave ist ein sehr spannender Weg, die lineare Diskussionsstruktur von Blogkommentaren* aufzubrechen, konstruktive Konversation zu fördern und damit natürlich auch Leser zu binden.

Ach ja, es geht um einen Vortrag über "Digital Thinking" und darum, dass Diskussionen über Social Media aufgrund sehr unterschiedlichen Wissensstandes im Auditorium schnell zerfasern.

*Ja, Plugins und Themes wie P2, die einen forenähnlichen Kommentarstrang erlauben, sind mir bekannt.

Zur Seite http://bertdesign.de/netzleben/das-dilemma-der-vortraege-ueber-die-digitale-welt#comment-720

links What This Author’s 674,716 Facebook Fans Mean About ‘Fans’ – Advertising Age – The Media Guy vom 6. Juli 2010

Ein junger amerikanischer Autor und früherer Redenschreiber für Ariel Sharon gewann völlig ohne Zutun 700.000 Fans für seine Facebook-Fanpage. Ein launiges Interview erklärt, warum das nicht unbedingt ein Beleg für die Segnungen des Social Media Marketings ist.

Zur Seite http://adage.com/mediaworks/article?article_id=144772

links Einfluss von Social Media auf Politik(-mitarbeiter) vom 28. Juni 2010

Im Artikel E-Plus und “Digital Public Affairs”: Der Lobbyist als Agronom bei Marco Althaus’ “Public Affairs Manager” (btw: Ich mag Gunnar Benders Metapher vom Jäger vs. Bauern, sie passt auch auf Social Media PR generell) hat Bernd Buschhausen (@bebusch) auf eine Edelman-Studie (11/2009) über den Einfluss von Social Media auf Parlamentsmitarbeiter (pdf) hingewiesen:

Open publication – Free publishingMore public affairs

49 der 50 befragten Bundestagsmitarbeiter informieren sich auch online zu politischen Themen. Dabei haben 42% bereits zuerst über online-Kanäle von einem politischen Issue erfahren. Ein knappes Viertel hat aufgrund von Online-Informationen schon seine Position geändert.

Diese Zahlen können und sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Massenmedien und persönliche Gespräche in ihrer Wichtigkeit immer noch weit vor Onlinekommunikation liegen. Sie zeigen aber auch, dass Stimmen im Netz nicht völlig ungehört verhallen, auch wenn es in der jüngsten Vergangenheit manchmal den Anschein hatte.

links Everything you need to know about the internet | Technology | The Observer vom 24. Juni 2010

Die neun Thesen von John Naughton sind nicht für jeden neu, aber gut geschrieben und helfen, das Netz und seine Auswirkungen zu verstehen.

Zur Seite http://www.guardian.co.uk/technology/2010/jun/20/internet-everything-need-to-know

links Nieman Reports 2010 vom 22. Juni 2010

Von der Nieman-Stiftung (Harvard) herausgegebene Texter über technologischen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandel des Journalismus

Zur Seite http://www.nieman.harvard.edu/reportsitem.aspx?id=102394

links Breitband – Der neue Umgang mit Nachrichten vom 21. Juni 2010

Podcast des Deutschlandradio, in dieser Folge über die Entwicklung des Nachrichtenmarkts in Zeiten von Google News, User Generated Content und Content-Farmen wie Demand Media

Zur Seite http://breitband.dradio.de/der-neue-umgang-mit-nachrichten/

links Studie: Journalisten im Social Web vom 12. März 2010

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Gehen wir davon aus, dass sich die österreichischen Journalisten von ihren deutschen Kollegen nicht grundlegend unterscheiden, ist die Studie “Journalismus & Social Media” (pdf) von ikp auch für die hiesige Medien- und PR-Branche interessant (via @hediyeevsan & countUP):

4 von 5 österreichischen Journalisten sind bei Facebook und dort meist sehr aktiv, gefolgt von Xing (rund 60%, mit wesentlich geringerer Aktivität). Twitter folgt in weitem Abstand (30%).

Netzwerken ist primäre Motivation, immerhin ein Drittel nutzt Social Media aber auch zur Recherche und Themenfindung. Ein Viertel pflegt über Social Media Kontakt zu Unternehmensvertretern und zu Lesern.

“26% der heimischen JournalistInnen und Kommunikationsfachleute beobachten Blogs; 16% betreiben sogar selbst einen Blog, wobei hier die „schreibende Zunft“ aus Online-Medien die höchste Affinität aufweist (43% beobachten und 37% haben selbst einen Blog). Rund zwei Drittel der Survey-TeilnehmerInnen interessieren sich allerdings überhaupt nicht für die Inhalte der „Blogosphäre“.”

Die Studie “Journalismus & Social Media” im Ganzen (pdf, 62 S.)

links Wirtschaftsjournalismus via Twitter vom 29. Januar 2010

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In Amerika ist Recherche im Social Web schon weit verbreitet und anerkannt. Deutsche Journalisten hadern zum Teil noch, während FAZ-Redakteur und “Netzökonom” Holger Schmidt Twitter schon als primäre Informationsquelle nutzt:

“Dies tut er, indem er etwa 100 Twitter Accounts folgt (er selbst hat an die 5.000 Follower), die er für seriös und informativ hält und die ausschließlich gut recherchierte Hard Facts aus den Themenbereichen Telco und Internet liefern.”

“Sein Ziel ist es, mit schnellen (Stichwort Echtzeit) und exklusiven Meldungen als erster am Online-Markt zu sein und damit eine Aufmerksamkeit zu erzeugen, die letztlich dem FAZ-Portal zugute kommt in Form von Besuchern und Klickraten.”

(Cirquent Blog)

links Mehrzahl der US-Journalisten nutzt Social Media für die Recherche vom 26. Januar 2010

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“Von den befragten Journalisten gaben 89 Prozent an, dass sie für Recherchen Blogs durchsuchen. 65 Prozent greifen auf Social Media wie Facebook oder LinkedIn zurück und 52 Prozent nutzen Microblogging-Dienste, zum Beispiel Twitter, um an Informationen und Geschichten zu kommen. Ein weiteres zentrales Ergebnis der Studie ist, dass 61 Prozent der Umfrageteilnehmer in Wikipedia, der Online-Enzyklopädie, recherchieren.”

Es fehlt Social Media aber nach Meinung der Befragten an Glaubwürdigkeit.

Meistgenutzte Quelle ist nach wie vor der Kontakt zu PR-Verantwortlichen.

Cision-Umfrage in den USA: Mehrzahl der Journalisten nutzen Scial Media für Ihre Recherche (via @tknuewer)

Mein kurzes Fazit: Social Media setzen in Teilen bereits die Agenda, es gibt für die dort aufkommenden Themen aber noch erhebliches Framing-Potential durch beteiligte Akteure.

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