blog Social Media-Nutzung und erste Schritte für (Klinik-)Pressesprecher Beitrag über , , , , vom 29. September 2009

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Diese Präsentation habe ich beim Kliniksprechertag 2009 vor Krankenhaus-Pressesprechern und -Marketeers gezeigt. Die Fallbeispiele und Wortwahl sind auf Klinken zugeschnitten, allerdings sind die Nutzungsdaten, die größtenteils der ARD/ZDF-Onlinestudie entstammen, und die einfachen Handlungsempfehlungen allgemein verwendbar.

Der Präsentation fehlt noch die Tonspur. In den nächsten Tagen wird das dazugehörige Video folgen.

diese Präsentation bei Prezi

blog Till Achinger Beitrag über , , , , , , vom 16. Mai 2009

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Über folgende Netzwerke bin ich zu kontaktieren:

Google+: Till Achinger

Xing: Till Achinger
LinkedIn (DE): Till Achinger
LinkedIn (EN): Till Achinger

Diaspora: achinger
Facebook: till.achinger

Gelati

blog myON-ID – Ihr schlechter Ruf im Internet? Beitrag über , , , , , , , , , vom 7. April 2009

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Eine derartige Personalie mit Andeutungen und Nachtreten würde mir bei jedem Unternehmen aufstoßen. Bei einem Anbieter von Reputationsmanagement kann es sich nur um Satire, ein „Worst Practice“-Beispiel oder einen cerebralen Totalausfall handeln. Derzeit sagt es mehr über das Unternehmen als den geschassten. Warum ich das verlinke? Weil es ein Beispiel für Social Media Kommunikation ist und myON-ID nun das Echo erhält.

Zur Seite http://blog.myonid.de/2009/04/myon-id-trennt-sich-von-sebastian-kupers/

UPDATE: Während ich noch überlegt habe, wie ich myON-ID-Gründer Mario Grobholz von den Gefahren des Bloggens unter akuter Hypertonie warnen soll, hat Christoph Salzig alles schon treffend formuliert – Entspannungsübungen inclusive. Auch Mike Schnoor wundert sich . Ich beschränke mich also aufs Warten. Darauf, dass im myON-ID-Blog wieder Kommentare freigeschaltet werden und auf eine Erklärung. Nicht über das Fehlverhalten des Entlassenen, sondern wie man sich in diesem Kontext so gehen lassen kann. Mich interessiert das eher aus professioneller als aus moralischer Sicht. Die Aktion hat schließlich auch handfeste Folgen.

UPDATE2: Christian Boelling hat natürlich recht, dass es Gründe geben kann, die einen an offener Kommunikation hindern. Dann allerdings frage ich mich, warum ich mich mit solchen Themen in die dialogstärksten, schnellsten und meinungsfreudigsten Kanäle der ganzen Medienlandschaft begeben muss – Twitter & Blogs. Es wäre ja auch gar nichts geschehen, wäre man sachlich geblieben. Mike Schnoor ist offenbar schon schlauer, wir dürfen weiter gespannt sein.

UPDATE3: Oliver Berger hat mit Mario Grobholz gesprochen und bekräftigt, was sich aus dem Kontext einer längeren Online-Abstinenz erahnen ließ: Dass der Satz „Falls er mal wieder wo auftaucht“ anders gemeint war als vielleicht auf Anhieb vermutet. Er schreibt, dass es Gründe gerade für die öffentliche Trennung gab. Das erzeugte sozialmediale Echo scheint aber so nicht geplant gewesen zu sein. Mit einem neuen Blogpost versucht ein von den Reaktionen enttäuschter Mario Grobholz eine Erklärung: Man habe sich „auf die Fakten konzentriert“. Er zieht den Schluss, dass negative Nachrichten im Web 2.0 keinen Platz haben. Das Gegenteil ist in meinen Augen der Fall: Das Netz giert nach Aufregern. Gerade deshalb gehört eine offenbar so verfahrene Personalie nicht auf Twitter, was Mario Grobholz jetzt genauso sieht:

„Gerlernt habe ich auch, dass Meldungen dieser Art nicht mehr kommentiert werden sollten. Auch sollte man nicht darüber twittern. Anmerken möchte ich, dass  in der Kürze einer Information seine Funktion liegen kann und nicht Zeichen mangelnder Reflektion sein muss.“

Dann aber auch konsequent und nicht mit weiteren mißverständlichen, Gerüchte fördernden und damit potentiell reputationsschädlichen Andeutungen. Es geht die Öffentlichkeit natürlich nichts an, was die Hintergründe sind. Gerade deshalb sollte man aber doch die Neugier nicht noch schüren. Womit er sicher recht hat:

„dass Aufregen nicht immer die sinnvollste aller Reaktionen auf schlechte Nachrichten ist.“

Nie. Manche Nachrichten regen allerdings mehr zum Aufregen und zur Spekulation an als andere. Die erneute Stellungnahme ist da keine Ausnahme.

UPDATE 4: Nach der eher trotzigen Reaktion von letzter Nacht klingt der heutige Versuch der Deeskalation weit versöhnlicher. Mario Grobholz räumt ein, dass einige seiner Äußerungen „nicht geschickt“ waren. Es sei in erste Linie um die juristisch notwendige Publikation der Personalie gegangen, nicht darum „jemanden an den Pranger zu stellen“. Die Klarstellung und Entschuldigung zeigt Einsicht und ist ein guter Schritt, zu dem man nur gratulieren kann.

Die Essenz aus diesem Sturms im Wasserglas könnte lauten: Form follows function. Unangenehme juristische Pflichtverlautbarungen sind bei Twitter deplaziert und auch im Blog problematisch – zumindest wenn man (gezwungen) halbherzig kommuniziert und damit die Gerüchteküche auf Umluft mit Grill schaltet. Also doch noch einmal eine Verwendung gefunden für die gute alte Pressemitteilung?

blog Relevanzmessung bei Twitter & Co. Beitrag über , , vom 8. März 2009

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Vor einigen Wochen hat die AGSM um Beiträge zum Thema Relevanzmessung gebeten. Ein spannendes Thema, mit dem ich mich trotzdem schwer tue. Mir fehlt zunächst eine eindeutige, empirisch belastbare Definition von Relevanz.

Der einfachste Zugang ist wohl das journalistische Auswahlkriterium der Aktualität als Produkt aus Überraschung (als Abweichung vom Bekannten) und Relevanz (als Ausmaß der Folgen dieser Abweichung). Im alltäglichen Sprachgebrauch wird die Bezeichnung „Relevanz“ oft zum Oberbegriff. Damit will ich mich aber in einem eigenen Blogpost befassen.

Erfolgsfaktoren für Relevanzmaße

Hier soll es um die Bewertungskriterien von Aggregatoren/Memetrackern und Ranglisten gehen, insbesondere für Twitter. Für solche Kriterien gibt es einige wenige auf der Hand liegende Erfolgsfaktoren:

Punkt 1 ist wörtlich zu nehmen. @robgreen alias Robert Basic stieg vom Fleck weg in die Twitter-Charts ein, bevor er diesen Kanal überhaupt aktiv bediente, allein anhand der Popularität seines (mittlerweile ehemaligen) Blogs. Seine Relevanz als Blogger übertrug sich auf ein zum Start recht irrelevantes, weil inaktives Twitterprofil. Also muss man dafür sorgen, dass der Wert der verbreiteten Information einbezogen wird. Punkt 2 ist relativ selbsterklärend – bei allein in Deutschland mehreren Zehntausend Twitter-Usern und Millionen weltweit wird es keine Academy geben, die qualitativ Profile bewerten kann. Tranzparenz ist wichtig, damit die Bewertung nachvollziehbar und wiederholbar bleibt. Der letzte Punkt erklärt sich besonders aus einem Trend der letzten Monate.

Twitter-Verzeichnisse und -Ranglisten werden bislang meist nach der Zahl ihrer Follower geordnet. Es hat eine Weile brauchbar funktioniert, bis findige selbst ernannte Social Media Marketingexperten, Ich-mach-Dich-zum-Internet-Millionär-Coaches und Sozialprotze systematisch ausnutzten, dass ein zweistelliger Prozentsatz an Twitter-Usern jedes Abonnement erwidert. Das sieht auch der deutsche Twitter-Ranking-Pionier Jens Schröder alias Popkulturjunkie so und teilt in der aktuellen Ausgabe mit, dass er durch ein System, dessen Funktionsweise er nicht verraten will, ab jetzt verdächtige Accounts aus seinen Charts herausfiltert.

Latente Reichweite

Die Stoßrichtung halte ich für richtig, allerdings setzt sie am Symptom, und nicht an dessen Ursache an: Followings sind Abonnements und schaffen nur eine latente Verbindung. Ab dem Abschluss, also dem Klick auf den „Follow“-Button, sind sie passiv. Besser geeignet wären aktive Verbindungen oder Empfehlungen, die regelmäßig erneuert werden.

Tatsächliche aktive Verbindungen drücken sich in Konversationen aus. Dazu haben Huberman und andere in den USA Anfang des Jahres eine sehr eine interessante Studie veröffentlicht. Der Kern ist, die Verknüpfungen in „Friends“ und „Followers“ (Achtung: Semantischer Konflikt mit den Twitter-internen Bezeichnungen). Mit „Friends“ haben die untersuchten User mindestens 2 Nachrichten ausgetauscht, mit den „Followern“ sind sie nur passiv verknüpft.

Genau diesen Ansatz hat Dr. Benedikt Köhler (AG Social Media) in Twitter Friends umgesetzt. Dort kann man sich auch das aktuelle soziale Netz eines Twitter-Users anhand von @-replies anzeigen lassen. Dieses Netzwerk würde vielleicht schon eher taugen, um die Vernetzung eines Twitter-Profils zu beurteilen – aber sind Unterhaltungen überhaupt ein Maß für Relevanz? Für mich sind die meisten @-replies im Gegenteil eher Rauschen. Sie richten sich an einen einzelnen Empfänger und haben nur im Einzelfall eine Bedeutung für einen größeren Empfängerkreis.

Was weitererzählt wird, hat Relevanz

Die interessantere Funktion (oder besser Konvention) von Twitter in diesem Zusammenhang sind die Retweets. Was einem Leser wert ist, es in seinem Leserkreis weiterzugeben, muss von ihm zuvor 1. tatsächlich rezipiert worden sein, 2. in irgendeiner Form für relevant gehalten werden. Je öfter das geschieht, desto eher ist von einem allgemeinen, öffentlichen Interesse auszugehen. Retweet Radar setzt das um, allerdings global und mit Fokus auf Themen, nicht auf User.

Die Zahl der Retweets eignet sich in meinen Augen am besten für die künftige Relvanzmessung von Userprofilen bei Twitter. Natürlich gibt es auch bei dieser Methode einige Ausreißer aufgrund simpler sozialer Mechanismen, ansonsten werden aber alle vier o.g. Faktoren ausreichend erfüllt. Was fehlt, ist die Umsetzung.

Noch eine Anmerkung: Allen Ansätzen zur Relevanzmessung von Inhalten und ihren Produzenten ist eine hohe Anfälligkeit für Verstärkereffekte gemein. Wer einmal auf der ersten Google-Seite, auf den ersten Plätzen eines Rankings oder auf der Startseite eines Memetrackers erscheint, wird auch in Zukunft öfter verlinkt und erwähnt werden (der Link über Memetracker ist gerade ein lebendes Beispiel).

blog Autor Beitrag über , , , , , , vom 22. Januar 2009

Till-gruen-klein

Till Achinger in Kürze:

online auch unterwegs als „pfandtasse„,
offline zuhause in Berlin

Unternehmer-Berater für digitale Geschäftsmodelle von E-Commerce-Projekte bis Social Media (Achinger GmbH)
Außerdem Inhaber und Geschäftsführer von Sonntagmorgen Kaffee

2012-2013 Geschäftsführender Gesellschafter der Faces of Design GmbH und Mitgründer/Geschäftsführer des Spinoffs FAST FORWARD Imaging.

2011-2012 Geschäftsführer/Gesellschafter von Riverlabs

2010-2011 Aufbau des Kompetenzfeldes Social Media bei Hering Schuppener

2005-2009 Freiberufliche Beratung für PR und Marketing, später mit Schwerpunkt Onlinekommunikation/Social Media, Studium der Kommunikationswissenschaft, Campus Relations e.V.-Mitglied

2005-2012 Studium der Kommunikationswissenschaft, Arabistik und Geschichte an der WWU Münster

2003-2005 Mitgründer einer Werbeagentur für CI/CD/Print

2001-2005 freier Journalist für Zeitungen, Magazine, Hörfunk und TV

In der Freizeit gern unterwegs auf dem Mountainbike, dem Motorrad, zu Fuß, unter Segel, mit dem VW-Bus, schnell, langsam, mit oder ohne Rucksack, nie ohne Kaffee.

Mehr geschäftliches und privates erfährt man bei Interesse in diversen Social Networks oder auf Anfrage.

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