blog Ein Versuch, Enterprise 2.0 zu erklären Beitrag über , , , vom 21. Juni 2010

Gleich werde ich am Institut für Kommunikationswissenschaft der WWU Münster einen kleinen Einführungsvortrag zu Enterprise 2.0 halten. Wie alles „-2.0“ ist das kein allzu einfach fassbarer Begriff. Eine gute Gelegenheit für ein Präsentations-Experiment. Ich habe versucht, Enterprise 2.0 zu zeichnen.

Die Präsentation ist durch den geringen Textanteil nicht ganz selbsterklärend. Besonders wichtig ist mir, dass Enterprise 2.0 natürlich nicht einfach die Installation bestimmter Softwaresysteme im Unternehmen ist (auf diesen Technikdeterminismus-Irrweg gehe ich in der Präsentation auch ein). Wer sie gern (nochmal) ansehen will:

Hier die weiterführenden Links zu Theorie und Praxis:

Diese Art, eine Präsentation zu erstellen, hat sich schon jetzt bewährt. Der Workflow:

> Präsentation mit Filzstift zeichnen
> scannen
> vektorisieren
> kolorieren
> in prezi.com laden
> Pfade hinzufügen
> zufrieden sein.

Es dauert nicht länger als das Herumgefummel mit Powerpoint oder Openoffice (Ja, ja, get a Mac bla bla), aber es macht wesentlich mehr Spaß, die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema ist besser und ich bin überzeugt, es bleibt beim Publikum mehr hängen. Wie letzteres reagiert, weiß ich erst in drei Stunden. Vielleicht gibt der eine oder die andere hier ja noch direktes Feedback ab. Es würde mich freuen.


7 Comments

  1. Sieht gut aus! Hier ist eine Prezi Präsentation zum Thema Enterprise 2.0 zum „Lesen“ (zum präsentieren ist sie zu lang und wortlastig) http://prezi.com/xnai990mpc8v/enterprise-20-beam-me-up-prezi/

    schrieb Felix am 21. Juni 2010 um 12:41

  2. Hey Till! Schöne Idee die Präsi auf Prezi zu visualisieren – und auch gut umgesetzt!
    Wie war denn das Feedback? Ist es einigermaßen klar geworden und konnte die „neue Denkweise“ transportiert werden? Da ist meine Erfahrung, dass hier der größte „Knackpunkt“ herrscht.

    schrieb Hannes am 21. Juni 2010 um 14:57

  3. sieht sehr vielversprechend aus – jetzt braucht man dazu nur noch Deine Erläuterungen ;)

    schrieb Moritz am 21. Juni 2010 um 14:57

  4. @Hannes Dass es um einen Wandel der Unternehmenskultur geht und die Software nur unterstützt, ist auch noch Gegenstand der Diskussion im Anschluss gewesen – ich habe den Eindruck, das ist jedem klar geworden.

    @Moritz Wenn ich dazu komme, verlängere ich den Artikel noch. Versprechen will ich es nicht.

    schrieb Till am 21. Juni 2010 um 15:57

  5. Ich wäre ja dafür, jeden hier in den Kommentaren mal frei assoziiern zu lassen, vielleicht wird dein Vortrag dann sogar noch um ungewollte Aspekte angereichert ;)

    Großartig übrigens: Die Karotte für das 1% an aktiv beitragenden Mitarbeitern :)

    schrieb Markus am 21. Juni 2010 um 16:09

  6. @Markus: Dann leg mal los!

    schrieb Till am 21. Juni 2010 um 17:11

  7. Hallo Till – es sieht gut aus, aber mir fehlen wichtige Aspekte; der Wissensaustausch ist nur ein Element in dem Spiel; die Verbesserung des Informationsflusses steht noch davor; die Unterstützung der Adhoc-Kollaboration (also der spontanten Zusammenarbeit und Entscheidungsvorgänge entlang der Geschäftsprozesse) sowie die Offenlegung von Innovationsprozessen stehen noch dahinter – siehe auch hier: http://blog.enterprise2open.com/2009/10/15/classification-of-enterprise-20-use-cases/ – das Partizipationsmanagement (90-9-1-Regel) ist natürlich eine große Herausforderung; das Aufbrechen von bestehenden Kommando-Strukturen und Kulturen aber die noch viel Größere – da führt zwangsläufig zu neuen Orga- und Führungskonzepten sowie zu neuen Funktionen (wie Community Mgmt etc) im Unternehmen. Mehr dazu gibt es auf der angegebenen Website und dem Twitter-Account.

    schrieb Bjoern am 21. Juni 2010 um 18:24

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