blog Eine persönliche Channel-Strategie: Fragenkatalog Beitrag über , , , vom 16. Juni 2010

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Update: Ich habe diesen Artikel hier und da verlinkt und um Feedback über erwünschte Postingfrequenzen und Inhalte gebeten. Ich freue mich über einen kurzen Kommentar dazu.

Vor einigen Tagen habe ich angekündigt, dass ich ein wenig Ordnung in die Vielzahl an Plattformen bringen will, die ich für Input und Output im Social Web nutze. Folgende Fragen habe ich mir dazu gestellt:

Es geht mir in dieser Reihe nicht so sehr um die individuellen Ziele/Botschaften/Inhalte, sondern um die strukturelle Komponente, das „Channeling“, wenn man auf Marketing-Neudeutsch so will. Um maximal effizient zu sein, sollte ich auf der Output-Seite eine möglichst hohe Reichweite, besser: eine möglichst tiefe Durchdringung meiner erwünschten Zielgruppen haben, dabei wenig Streuverlust. Auf der Input-Seite sollte ein minimaler Aufwand stehen, außerdem eine möglichst vollständige Erfassung der Reaktionen, um den Dialog aufnehmen zu können.

Es liegt auf der Hand, dass man das nicht mit einem einzigen Tool schafft, sondern sinnvolle Verknüpfungen hermüssen. Viele meiner Kontakte haben ihren Twitter-Account mit Facebook verknüpft oder twittern ihre Blogeinträge. Diese Verknüpfungen können auch mehrstufig sein: Wenn ich eine Seite per Browser-Plugin via Google Reader empfehle, führt das zu einer Veröffentlichung in Google Buzz und Twitter, Twitter wiederum wird bei Facebook gespiegelt. Bei bis zu 20 beteiligten Plattformen, verschiedenen Medienformaten und Zielgruppen kann das zu vielen Problemen im Detail führen:

So weit zu den Fallstricken in der Verknüpfung. Für die einzelnen verwendeten Tools fallen mir folgende Auswahlkriterien ein:

Ist diese Bewertung vorgenommen, kann es konkret an die Verknüpfung gehen: Buzz zu Twitter? Twitter zu Buzz? Del.icio.us über Buzz zu Facebook? Von da weiter zu Twitter? Was wird der Fokalpunkt in diesem Bild? Martin Koser entscheidet sich in seinem lesenswerten und linkschweren Artikel „Aggregation, syndication and the delicacies of smart knowledge worker workflows“ für Google Buzz. Großer Vorteil ist die gute Integration mit anderen Diensten, große Flexibilität, was den Content-Typ angeht, und das Angebot an Plugins und Clients. Gerrit hostet lieber selbst mit WordPress und dem Theme P2. Entsprechende Ressourcen zur Entwicklung vorausgesetzt, bietet diese Lösung in puncto Flexibilität die gleichen Vorteile, bei Integration und Clients wird es schwierig. Dafür ist der Fortbestand von Content und Links gesichert. Die Verknüpfung wird Gegenstand des nächsten Posts sein.

Alle Beiträge der Serie finden sich unter dem Tag „Social Media Workflow„.


4 Comments

  1. Till, ich hoste übrigens nicht selbst sondern bei WordPress.com, habe an dieser Stelle also mit Updates etc. nichts zu tun.

    schrieb Gerrit Eicker am 16. Juni 2010 um 16:25

  2. Danke für den Hinweis. Worauf es in dem Fall aber ankommt ist ja: Du hast eine eigene Domain und die Möglichkeit, eigene Themes zu installieren und im Code rumzuwurschteln.

    schrieb Till am 16. Juni 2010 um 16:38

  3. Yep (via CSS). Und sollte der (aktuell äußerst unwahrscheinliche) Fall eintreten, dass WordPress.com nicht mehr passt oder überhaupt angeboten wird, können die Daten problemlos in ein selbstgehostetes WordPress.org-Blog (oder eine andere Blog-Engine) umziehen. In jedem Fall: völlige Unabhängigkeit der Daten (und des Systems) von einem einzelnen Anbieter.

    schrieb Gerrit Eicker am 16. Juni 2010 um 17:23

  4. also till. ich finde besonders deine fragen am anfang sehr gut. das ist einfach eine sache die oft vergessen wird. einfach mal nachdenken wie der in- und output organisiert werden soll und vorallem wie komme ich bei all diesem grundrauschen an die infos die für mich wirklich wichtig sind. für unternehmen wünsche ich mir da ein bischen mehr plan erkennen zu können. dazu gerade aktuell eine entdeckung im netz http://rolandfiege.com/social-media-balanced-scorecard-smbc/ vielleicht kannst du es gebrauchen. HG

    schrieb Cathi am 21. Juni 2010 um 20:05

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