blog Die Textbausteine der Gewohnheitsheuchler Beitrag über , , , , , vom 21. September 2010

Freshwater lakes

Die Kommentare, die zum Amoklauf in Lörrach im Netz kursieren, sind zum Teil widerlich. Ihre Autoren entlarven sich als kaltherzig oder mindestens sehr unreflektiert. Der „Stern“ entlarvt sich mit seinem erneuten Fingerzeig mindestens als sehr heuchlerisch.

In Lörrach ist eine schreckliche Tragödie passiert, und doch lässt das manchen kalt genug, geschmacklose Witze zu reißen. Mich regt das auf. Das ist keine Show. Es sind Menschen gestorben. Kaltschnäuzige Menschen gab und gibt es auf Schulhöfen und Baugerüsten, in Straßenbahnen und Großraumbüros. Allerdings waren ihre Konversationen abhängig von Raum, Zeit und Kontext. Anders bei Twitter: Die Menschen sind dieselben, aber ihre Beiträge machen sich selbständig. Eine kurze Suche nach „Amok“ oder „Lörrach“ liefert unzählige abgebrühte und zynische Statements.

Glücklicherweise kann man diesen Leuten und ihren Äußerungen einfach aus dem Weg gehen, indem man sie aus Freundeskreis und Twitter-Timeline heraushält. Nicht so der Stern. Der wühlt im Dreck und hebt ihn auf den Präsentierteller, um sich demonstrativ zu empören, wie schon letztes Jahr nach dem Amoklauf von Winnenden. Beim Stern erfahre ich, dass „das Web spottet“ und „die Netzgemeinde“ ihre ganz eigenen Regeln des Umgangs mit solchen Ereignissen habe. Zu diesem Zweck zitiert das Qualitätsmedium, das im vergangenen Jahr Privatfotos der Winnenden-Opfer veröffentlichte und in der Print-Ausgabe versehentlich einen Unbeteiligten als Amokläufer abbildete, fünf Meldungen, von denen eine einzelne tatsächlich gut 100 mal weiterverbreitet wurde. Ebenfalls vorhandene Ausdrücke der Betroffenheit oder sachliche Auseinandersetzung mit dem Waffengesetz kommen nicht vor, auch nicht die Mehrheit, die ihre Betroffenheit auf die vielleicht beste Weise ausdrückte: mit Schweigen.

Die Schlussfolgerung ist klar: Twitter werde „fälschlicherweise als die Zukunft des Journalismus betrachtet“ (Von wem eigentlich? Von den Betreibern des Accounts @stern_digital, die zum Winnenden Amoklauf eine „Twitter-Übersicht“ anpriesen?), denn: „Während ausgebildete Journalisten darin geschult sind, sensibel mit Daten von Personen umzugehen und Fakten zu recherchieren, steht hingegen bei Twitter die Meinung schnell fest.“ Gerade eine vorgefasste Meinung muss sich allerdings auch der Stern vorhalten lassen, hat Autor Felix Disselhoff doch zentrale Passagen seiner Empörung wörtlich aus dem anderthalb Jahre alten Artikel seines Kollegen Gerd Blank nach dem Amoklauf von Winnenden kopiert:

Disselhoff 2010:

„Das Problem ist wie so oft nicht die Nachricht, sondern wie mit ihr umgegangen wird. Während ausgebildete Journalisten darin geschult sind, sensibel mit Daten von Personen umzugehen und Fakten zu recherchieren, steht hingegen bei Twitter die Meinung schnell fest. Der Pressekodex gilt nun einmal nur für die Presse. Und nicht für ein Medium, welches von vielen fälschlicherweise als die Zukunft des Journalismus betrachtet wird. Nur vergleichweise wenige User teilen Neuigkeiten über den Tathergang mit anderen Usern. Zynische Statements überwiegen. So fordert MelmachAsylant: ‚Die Lehre aus Lörrach und Winnenden: #Baden-Württemberg verbieten / den Franzosen zum Kauf anbieten.'“

Blank 2009:

So funktioniert das Web nur allzu oft. Aus einer einzelnen Meldung wird eine Lawine, die den Wahrheitsgehalt und das menschliche Drama oft unter sich begräbt.
So funktioniert das Web. Aus einer Meldung wird eine Lawine, die den Wahrheitsgehalt oft unter sich begräbt. Das Jeder-kann-mitmachen-Internet zeigt seine Fratze.

„Doch das Problem ist häufig nicht alleine die Nachricht, sondern wie mit ihr umgegangen wird. Während ausgebildete Journalisten eigentlich wissen, wie mit Namen, Adressen und Bildern umgegangen werden darf, erfährt man bei Twitter schnell, wie der mutmaßliche Täter heißt. Das Elternhaus wird in aller Pracht gezeigt, und damit man es auch findet, gibt es den Link zur Adresse dazu. Der Pressekodex gilt halt für die Presse, und nicht für ein Medium, welches von vielen fälschlicherweise als die Zukunft des Journalismus betrachtet wird.“

Disselhoff 2010:

„So funktioniert das Web nur allzu oft. Aus einer einzelnen Meldung wird eine Lawine, die den Wahrheitsgehalt und das menschliche Drama oft unter sich begräbt.“

Blank 2009:

„So funktioniert das Web. Aus einer Meldung wird eine Lawine, die den Wahrheitsgehalt oft unter sich begräbt. Das Jeder-kann-mitmachen-Internet zeigt seine Fratze.“

(Danke an Too Much Information für die Auffrischung meiner Erinnerung. Blank betreut übrigens auch den Account @stern_digital. Ich weiß allerdings nicht, ob das schon im März 2009 so war.)

Geht es hier um eine ernsthafte Auseinandersetzung mit einem jungen Medienphänomen, mit dem Normalanwender und Profis erst noch umzugehen lernen, oder darum, schnell einen Aufreger zu produzieren? Unreflektiert oder zynisch, aber nicht nur von den aus-allem-einen-coolen-Spruch-Machern bei Twitter, sondern besonders von manchen ausgebildeten Journalisten hätte ich mir statt solcher Texte vor allem eins gewünscht: Schweigen.

Update vom 23.09.2010: stern.de-Chefredakteur Frank Thomsen hat sich gestern mittag in einem Kommentar für die Textkopien, die „nicht unseren Standards“ entsprächen, entschuldigt und angekündigt, einen Hinweis darauf anzubringen. Das ist mit Datum von gestern passiert. Mir war heute morgen keine Änderung aufgefallen, aber das mag am Browser-Cache liegen. Inhaltlich bleibt die Redaktion standfest: „wir stehen zu unserer Analyse“. Der Text scheint aber noch in Arbeit zu sein – seht selbst.


23 Comments

  1. Ich kann mich nur wiederholen: Wer liest schon den Stern? In meiner „Timeline“ ist dafür jedenfalls kein Raum…

    schrieb Gerrit Eicker am 21. September 2010 um 14:31

  2. So, wie gestern im Spiegel Online die Meldung auch „Aufmacher“ war, entzieht sich mir manch‘ Journalismus einer wohlüberlegten Gewichtung der Nachrichten. Lörrach, Winnenden oder wie die Synonyme zweifellos furchtbarer Einzelschicksale heißen – sie zeigen nur: Medien sind ein Geschäft, leider zumeist ohne jeden weiteren Anspruch. „Geschichten“ sind oftmals der alleinige Gradmesser für das Einstellen und die Gewichtung einer Nachricht. Die Diskussionen etwa um die Neuregelung des Hartz-IV Satzes, der Millionen betrifft, sind den meisten zu langweilig – das verkauft sich nicht (mehr) so gut.

    Diese völlige Übergewichtung einer familiären Tragödie gegenüber fast allen anderen Themen färbt tendenziell natürlich auf die Social Networks ab! Das ist KEINE RECHTFERTIGUNG miserablen Taktgefühls, sondern lediglich meine persönliche Feststellung – die sich übrigens weit schlimmer nach dem Freitod Robert Enkes verfestigt hat.

    Ich behaupte: Dass, was wir auf Twitter etc. lesen, ist zu einem nicht geringen Anteil das Ergebnis der Themenverarbeitung auf dem kommerziellen Nachrichtenmarkt. Dahinter steckt natürlich eine Versuchung, der auch ich als Twitterer manchmal erliege. Dann rege ich mich auf, twittere los und denke manchmal, Mensch, hätt‘ste auch einfach die Klappe halten können. Es ist eben anders, als die BILD behauptet: NICHT JEDE Wahrheit braucht einen Mutigen… oder überhaupt irgendjemanden, der sie raushustet. ;-)
    Aber wer sich gerade etwa die BILD-Zeitung ansieht, der sollte nicht davon ausgehen, dass sich an der von Dir (@Till) zu recht angeprangerten Tendenz etwas ändert – im Gegenteil.

    Geschwiegen wird erst, wenn man damit Geld verdienen kann – und dann ist es egal, ob es passend ist.

    schrieb Norbert Diedrich (Nordbergh) am 21. September 2010 um 14:56

  3. Norbert, danke vor allem für die Ehrlichkeit, dass auch Du als Medienprofi schon Nachrichten abgesetzt hast, die Du später für unangebracht gehalten hast. Auch mir ist das schon passiert. Und wenn ich daran denke, was für geschmacklose Witze ich manchmal als Jugendlicher gemacht habe, für die ich mich heute schäme, freue ich mich, dass es damals Twitter noch nicht gab. Heute gibt es Twitter, und mancher posaunt die Geschmacklosigkeiten ohne Nachdenken hinaus. Dass man sie als Profi im zweiten Schritt dann aber auf ein Podest hebt und scheinheilig alle Teilnehmer eines Distributionskanals verdammt, hat eine andere Qualität.

    schrieb Till am 21. September 2010 um 15:10

  4. Der Kommentar von Zynaesthesie verspottet weder den Amokläufer noch Opfer sondern die voraussagbaren politischen Mechanismen, insbesondere den Beißreflex des Herrn Bosbach.

    Es ist doch kein Geheimnis daß dieser nach jedem Amoklauf Verbote fordert, und Zynaesthesie wies darauf hin, daß er nun in Schwierigkeiten kommen wird seine alten Feindbilder zu bedienen, da keines der Kriterien gegen die er sonst vorgeht zutrifft.

    Die Voraussage war sogar erstaunlich gut, denn die Äusserung des Herrn Bosbach war diesmal, daß es keinen Grund gäbe einen Sport zu verbieten, obwohl der Amoklauf erneut von einem Sportschützen verübt wurde. Aber da hier weder Paintball noch Computerspiele involviert waren griff der übliche Beissreflex nicht.

    Ich persönlich finde es ja erbärmlich die Kritik an den üblichen politischen Mechanismen bei Amokläufen mit Spott über den Amoklauf ansich gleichzusetzen, und muss mich fragen wer da das menschenverachtende Weltbild hat.

    schrieb SunTsu am 22. September 2010 um 10:48

  5. Erst an Twitter bereichern. Dann behaupten, es werde „fälschlicherweise“ als Zukunft des Journalismus gesehen. Dass man diesen Widerspruch als „Journalist“ beim Schreiben des Artikels selbst nicht merkt, zeugt davon, dass da anscheinend wirklich jemand nur gedankenlos kopiert hat.

    Und das wiederum deckt sich nun so überhaupt nicht mit dem Argument des gut ausgebildeten „Journalisten“.

    P.S.: Habe ich da gerade ein Hitler-Tagebuch umfallen hören?;)

    schrieb soundofficer am 22. September 2010 um 11:41

  6. Um das Bild vollständig zu machen, sollte man noch erwähnen, dass ebenso zynisch wie Medien und manche Twitterer die Politiker sind, die sofort nach einem Amoklauf eines Jugendlichen ihre durch Fakten nicht gestützte Verbotsagenda propagieren und sich so auf Kosten der Opfer profilieren wollen. Und die Tweets, die ich kenne, wollten genau dieses zynische Verhalten von Politikern überspitzt (140 Zeichen!) aufgreifen. Aber diese Bedeutungsebene ist dem Stern-Redakteur allem Anschein nach intellektuell nicht zugänglich gewesen.

    schrieb Lucomo am 22. September 2010 um 12:02

  7. Ich glaube, dass die Mehrzahl der Twitter-Nutzer wirklich durch explizites nicht-twittern der News mehr Anstand und Bestürzung bewiesen hatte, als die Knallpfeifen, die jetzt in der Twitter-Suche zu finden sind.
    Übrigens sehr interessant auch für Arbeitgeber und Bewerbungen.
    Twittert er? TEST Wenn ja, wie? LESEN Zu aktuellem Zeitgeschehen? TEST SUCHE Wenn ja, was?
    Ach so…

    schrieb Frank Waldmann am 22. September 2010 um 12:44

  8. Auch wenn die Tweets das zynische Verhalten der Politiker überspitzt darstellen wollten, bleibt der bittere Beigeschmack, dass es den Autoren der Tweets in erster Linie nicht um Kritik geht, sondern um Fav-Sternchen und Follower (auch auf Kosten der Opfer).

    Die Tweets waren/sind mehrfach bei Favstar gelistet, was leider auch nicht für die Twitter-Community spricht, die anscheinend jedem Scheiß unreflektiert in Lemming Manier hinterher rennt.

    schrieb Olsen am 22. September 2010 um 13:14

  9. Witze sind meist ein Schutzmechanismus des Menschen und keine Boshaftigkeit. Reicht schon ein Blick auf die Wachstation eines beliebigen Krankenhauses, das Personal reißt auch die ganze Zeit lang Witze, zumindest wenn die MitarbeiterInnen unter sich sind. Das ist aber keineswegs Zynismus.

    schrieb .... am 22. September 2010 um 13:33

  10. Wie ich an anderer Stelle schon schrieb, hier wurde eine der Grundregeln journalistischen Schreibens verletzt. Man macht sich nicht mit einer Sache gemein, auch nicht mit der Guten, und erst recht nicht emotional. Vor allem nicht dieses Blättchen, das Hand in Hand mit BILD zuletzt beim Amoklauf von Winnenden nichts Eiligeres zu tun hatte, als sich rechtswidrig Bilder der Opfer aus dem Netz zu verschaffen und die Identitäten der getöteten Menschen gegen Presse-, Persönlichkeits- und Strafrecht preiszugeben. Die verantwortlichen Qualitätsjournalisten sitzen bis heute auf ihren Positionen. Sie haben auch in der Zwischenzeit nichts unternommen, um sich mit Social Media zu befassen oder wenigstens deren Funktionsweise, Systematik oder Organisationsprinzipien zu erkunden. Einen Volontär hätte man früher auf Recherche geschickt, um zu begreifen, wie beispielsweise ein soziales Netz entsteht, wenn die Loveparade-Katastrophe die Menschen in einen Ausnahmezustand versetzt. Früher. Heute?

    Übrigens finde ich es hinreichend degoutant, von einem Praktikanten angegriffen zu werden, der nicht einmal Namen richtig abtippen kann. Satisfaktionsfähig ist anders.

    schrieb bee am 22. September 2010 um 13:56

  11. Ich hatte den Tweet auch relativ früh gesehen und mein erster Gedanke war zustimmung und ich zog einen Re-Tweet in Erwägung.Habe es dann aber unterlassen, aus Rücksicht auf die Geschehnisse. Ich denke so ging es hunderten anderen auch.Ich sehe das wie SunTsu, eine Verspottung der betroffenen liegt nicht vor, es ist vielmehr die Kritik an und der Frust über die immer wiederkehrenden Instrumentalisierung einiger Politiker (und Medien, wenn auch hier nicht konkret) solcher Vorfälle. Das ist der eigentliche Skandal!Zum Stern muss man ja sowieso nichts mehr sagen….“Qualitätsjournalismus“…is klar

    schrieb Tobias am 22. September 2010 um 13:58

  12. Meine Name ist Frank Thomsen, ich bin der Chefredakteur von stern.de. Ich danke für den Hinweis, dass unser Text von gestern („Das Web spottet“) in Teilen schlicht das gleiche schreibt wie ein stern.de-Text vor einem Jahr. Das soll so nicht sein und entspricht nicht unseren Standards, dafür kann ich mich nur entschuldigen. Wir werden unter den Text einen entsprechenden Hinweis setzen.

    In der Sache allerdings wundere ich mich etwas über die Diskussion hier: Warum darf stern.de nicht anprangern, dass wir es mies finden, wenn man sich über einen Amoklauf lustig macht? Warum darf stern.de nicht damit auf Mechanismen von Twitter hinweisen, die eben nicht so schön sind. Damit ist doch gar nichts gesagt über all das, was schön ist an Twitter und was auch wir daran schätzen.

    schrieb Frank Thomsen am 22. September 2010 um 14:57

  13. Herr Thomsen,

    sicher dürfen Sie etwas anprangern, aber die Art und Weise widerspricht den in diesem Artikel propagierten journalistischen Ansprüchen und führt sich somit ad absurdum.

    Und, wie ich schon weiter oben schrieb, die angeführten Tweets machen sich weder über den Amoklauf noch dessen Opfer lustig, sondern über das Verhalten der Politiker nach Amokläufen. Daß Sie das vermischen ist für mich unlauter bis erbärmlich.

    Weiterhin liest sich das Ganze wie eine Ode an das Leistungsschutzrecht, mit dem üblichen Beisreflex ihrerseits gegenüber „neuen Medien“. Lustigerweise werden Sie den im Artikel genannten Anforderungen an Journalisten selbst nicht annähernd gerecht, wie sich im originalen Artikel oben schön nachlesen können.

    Und zu guter Letzt wundern Sie sich, daß man anprangert wenn Sie fälschlicherweise anprangern. Das setzt dem Ganzen die Krone auf. Das Leben überholt die Satire manchmal mit wehenden Fahnen

    schrieb SunTsu am 22. September 2010 um 15:14

  14. Vielen Dank, Herr Thomsen. Damit ist meine Befürchtung ausgeräumt, der „Stern“ könnte künftig jede Katastrophe dazu nutzen, geschmacklose Twitter-Kommentare auszugraben und daran die Überlegenheit von Journalisten als produzierende Personen gegenüber Twitter als Distributionskanal (ja, so argumentiert der Text!) zu belegen.

    In der Sache: Meinem Unverständnis gegenüber der Instrumentalisierung einer Tagödie zu eigenen Zwecken habe ich, denke ich, deutlich Ausdruck gegeben. Das gilt für aufmerksamkeitsheischende Tweets genauso wie für jedem journalistischen Nutzwert bare Klickstrecken und Kommentare.

    Zuletzt ein Wort zum „anprangern“: Einen Artikel aus Ihrem Haus gerade in Bezug auf einen Amoklauf, der das Prinzip Geschwindigkeit vor Wahrheit bejammert, das bei Twitter vorherrsche, dürfen Sie natürlich veröffentlichen. Ich darf ihn eine Heuchelei nennen.

    schrieb Till am 22. September 2010 um 15:16

  15. Bei Pro7 hätte man einfach den 2009er Artikel genommen und irgendwo klein drunter geschrieben, dass man seine Empörung so ausdrücken könnte…

    schrieb Jörg am 22. September 2010 um 21:18

  16. Herr Thomsen, der Stern – ich hatte ihn früher tatsächlich abonniert – und stern.de sind für mich seit ihrer unsäglichen, niederträchtigen Winnenden-Berichterstattung (und einer ähnlichen über ein Flugzeugunglück) gestorben. Dass nun ausgerechnet Sie sich über vermeintliche Pietätlosigkeiten anderer mokieren, halte ich für einen schlechten Witz. Und dann einen Text aus dem vergangenen Jahr zu recyclen, gleichzeitig aber journalistische Unzulänglichkeiten anderer zu bemängeln, ist ……….. ach, dazu fehlen mir echt die Worte. Solche Texte sind eine Schade für unseren Berufsstand. (Ja, auch ich bin Jounalist.)

    schrieb Thomas am 23. September 2010 um 01:09

  17. ich vermisse den von Herrn Thomsen angekündigten „entsprechenden Hinweis“. Ist der noch im Druck?

    schrieb Till am 23. September 2010 um 09:41

  18. […] in dem Text von stern.de-Redakteur Gerd Blank (hier bitte Link auf den damaligen Text). Diese Transparenz hilft sicher, auch wenn die Tatsache, dass wir Argumente wiederholen, ihnen nichts von ihrer Bedeutung nehmen .
    muhaha

    schrieb sfm am 23. September 2010 um 11:31

  19. Danke für den Hinweis. Zum Zeitpunkt meines Kommentars habe ich keinen Hinweis gesehen, kann aber am Cache gelegen haben. Schade, dass Onlineredakteure weder das Prinzip Permalink, noch die Eigenschaft Sorgfalt verinnerlicht haben.

    schrieb Till am 23. September 2010 um 11:44

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